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GKFD gegründet

Gesellschaft für künstlerische Forschung gegründet

In Berlin wurde die Gesellschaft für künstlerische Forschung in der Bundesrepublik Deutschland gegründet. Die Gründungsmitglieder wählten die Philosophin Kathrin Busch (Berlin), die Kunsttheoretikerin Elke Bippus (Hamburg/Zürich) zu Präsidentinnen und den Regisseur und Komponisten Julian Klein (Berlin) zum Präsidenten der Gesellschaft.

Als Beiratsmitglieder wurden berufen:
Sandeep Bhagwati (Concordia University, Montréal),
Helgard Haug (Rimini Protokoll),
Nele Hertling (Akademie der Künste, Berlin),
Bojana Kunst (Justus-Liebig-Universität, Gießen),
Hanne Loreck (Hochschule für bildende Künste Hamburg),
Elke aus dem Moore (Akademie Schloss Solitude, Stuttgart),
Bernd Scherer (Haus der Kulturen der Welt, Berlin),
Clemens von Wedemeyer (Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig),
Yvonne Wilhelm (Zürcher Hochschule der Künste).

Der künstlerischen Forschung kommt seit einiger Zeit eine erhöhte Bedeutung zu. Sie agiert am Schnittpunkt von mehreren aktuellen Entwicklungen: Zum einen befassen sich die Künste zunehmend mit Fragen des Wissens und Erkennens. Dies betrifft gleichermaßen Bildende Kunst, Musik, Tanz, Theater, Film, Literatur und andere Künste. Zum anderen wächst auch in den Wissenschaften das Bedürfnis nach experimentellen und ästhetischen Zugängen. Vermehrt werden Kooperationen mit den Künsten angestrebt und künstlerische Verfahren in genuin wissenschaftliche Forschungsprozesse einbezogen.

Die Gesellschaft für künstlerische Forschung vernetzt die künstlerisch Forschenden in der Bundesrepublik Deutschland zu einer Forschungsgemeinschaft. Sie fördert den professionellen Austausch und richtet sich als Verband an die Öffentlichkeit und Politik.

Zu den Aktivitäten der Gesellschaft gehören die Sichtbarmachung der Aktivitäten der Mitglieder, die Ausrichtung von Festivals und Konferenzen, die Veröffentlichung und Verbreitung von Werken künstlerischer Forschung insbesondere in deutscher Sprache und der Einsatz für die Verbesserung der Fördermöglichkeiten künstlerischer Forschung in Deutschland.

www.gkfd.de